Fachrichtungswechsel: Einer ebnet den Weg für Andere

Venus M. hat in Syrien Archäologie studiert, aber keinen Abschluss erreicht. Mit 30 Jahren kam sie nach Deutschland. Nach Asylverfahren und Deutschkurs entschied sie sich, Soziale Arbeit an der Universität Duisburg-Essen zu studieren, weil es in Deutschland für Archäolog*innen weniger Arbeitsmöglichkeiten gibt als in Syrien vor dem Bürgerkrieg. Bei Aufnahme des Studiums in Deutschland war … Weiterlesen …

Manchmal geht es auch ohne Gerichtsurteil

Fachrichtungswechsel nach Flucht ist ein neues Studium nach Abbruch des alten Ahmad A. musste Anfang 2014 aus Syrien fliehen und konnte deshalb sein BWL-Studium nicht mehr abschließen. Nach Ankunft in Deutschland, Asylverfahren und Spracherwerb war er im Frühjahr 2020 so weit, dass er sein Studium in Deutschland fortsetzen wollte. Aber im Ruhrgebiet gab es in … Weiterlesen …

Das BAföG-Amt ist nicht bereit zu lernen

Leidy B. stammt aus Kolumbien, kam über den Bundesfreiwilligendienst nach Deutschland und meldete sich im Januar 2020 über das INTEZ-Kontaktformular mit der Frage, wie sie ein erneutes Studium in Deutschland finanzieren könne. In Kolumbien war sie Lehrerin für Englisch, aber auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist dieser Abschluss wertlos. Auch Anfragen, ob sie mit diesem Abschluss … Weiterlesen …

Klageerfolg fünf Jahre nach Studienbeginn

Nargis P.N. nahm im Herbst 2016 ihr Studium an der Ruhr-Universität Bochum auf und beantragte sofort BAföG. Nachdem das Amt für Ausbildungsförderung mehrfach Unterlagen nachgefordert und bekommen hatte, erhielt sie im Mai 2017 den Ablehnungsbescheid. Begründung: Sie habe 2013 einen Abschluss in Geschichte an der Universität Kabul erworben. Dieser Abschluss werde einem deutschen Bachelor-Abschluss gleichgestellt. … Weiterlesen …